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Aufgaben und Projekte

In einem Stadtteil gibt es die unterschiedlichsten Projekte und Angebote, Einrichtungen, Feste und Feiern, zu denen die Bewohner des Gebietes Zugang haben. Manchmal ist es für den Einzelnen allerdings schwierig, das breite Spektrum zu überblicken, und insbesondere im konkreten Bedarfsfall gleich ein passendes Angebot zu kennen. Im Stadtteilbüro laufen deshalb viele Informationen zu Angeboten zusammen, so dass sich jeder dort über die aktuellen Veranstaltungen informieren kann.

"Stadtteilmanagement" in unserem Verständnis heisst in erster Linie, bestehende Angebote zu bündeln und in Form passender Informationsmaterialien den Bewohnern bekannt zu machen, sowie engagierte Menschen darin zu unterstützen, eigene Ideen für ihr Wohnquartier zu konzipieren und umzusetzen.
Ebenso sind wir Anlaufstelle für Bewohner in konkreten Bedarfslagen, und helfen mit grundsätzlicher Beratung, bzw. vermitteln zu den passenden professionellen Institutionen.
 

 

Wichtige Handlungsfelder

Aktivierung und Beteiligung

Oberstes Handlungsinteresse des Stadtteilmanagements ist es, die Bewohnerschaft in ihren Selbsthilfekompetenzen zu bestärken und zu unterstützen, so dass diese zur aktiven Gestaltung des Lebensraum genutzt werden können.
Mit Aktivierung und Beteiligung sollen quartiersbezogene Beteiligungsstrukturen aufgebaut, lokale Initiativen, Organisationen und Unternehmen vernetzt sowie individuelle Problemlösungskompetenzen auch bisher nicht organisierter Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden (Empowerment). Unter Aktivierung lassen sich alle Techniken verstehen, mit denen einzelne Personen oder Personengruppen angesprochen und (miteinander) in Kommunikation gebracht werden. Beteiligung setzt auf einer eher formalen Ebene an und basiert auf mehr oder weniger geplanten Verfahren sowie konkreten Zielvorstellungen. Mit transparenten Verfahren soll die Anonymität im Stadtteil aufgelöst und eine lebendige Nachbarschaft gestaltet werden.

Beispiele: Organisation von Nachbarschaftshilfe; Quartiersbeirat zur Vergabe des Verfügungsfonds; Konzeptionierung und Umsetzung von Einzelprojekten; Gremienarbeit zu konkreten Problemlagen....

 

Kinder- und Jugendarbeit im Quartier

Im Stadtteiltreffen (Mai 2011) wurde als eines der dringenden Handlungsfelder die Arbeit mit älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen identifiziert. Mit dem Jugendraum im "Bürgerhaus Rosmarinweg" konnte bereits ein gelingendes pädagogisches Konzept für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren angeboten werden. Für älter Jugendliche und junge Erwachsene konnten bislang noch keine Aufenthaltsräume und Freizeitbeschäftigungen geschaffen werden. Die Klärung des genauen Bedarfs und die Akquise der Möglichkeiten vor Ort steht momentan im Fokus der Stadtteilarbeit.

Beispiele: Jugendraum im Rosmarinweg, Streetworker, Feriengestaltung des "Kid´s Club"...

 

 

Gestaltung des Wohnumfelds, Verkehrswege, öffentlicher Raum

Als zweiten Brennpunkt konnte beim Stadtteiltreffen die Belange zur Gestaltung des Wohnumfelds identifiziert werden. Themen sind hier der Abbau von Mängeln der freiraumbezogenen und verkehrlichen Infrastruktur, Begrünung, Grün- und Blühflächengestaltung, Verkehrsberuhigung und Parkproblematik (Stechert-Arena, Sauberkeit und Ordnung im Stadtteil.
Mit Maßnahmen und Projekten in diesem Handlungsfeld werden Aufwertungs-, soziale Stabilisierungs- und Integrationsstrategien verfolgt. Räumliche Bezugseinheiten sind dabei Freiflächen, Straßen, „Plätze“, Innenhöfe und die öffentlichen Grünanlagen sowie Spiel- und Bolzplätze im Stadtteil. Neuere Akzentuierungen werden durch die Beschäftigung von „gemeinnützigen Arbeitern“ sowie mittels Bewohneraktivierung und –beteiligung erreicht. Ein wichtiger Handlungspartner ist neben der Stadt Bamberg hier die Stadtbau GmbH, die Eigentümer der meisten Mietwohnungen des Stadtgebietes sind.

Beispiele: Planung eines stadtteilinternen Grün-Konzeptes; Mitwirkung bei der Umsetzung bestehender Grünflächenplanung; gestalterische Einzelprojekte wie zum Beispiel der Schneckenbrunnen; Einsatz von „gemeinnützigen Arbeitern“ für Gestaltungsprojekte, Beratung und Formulierung von Bewohnerinteressen bei Baumaßnahmen (Umsetzung, Ausführung und Aufstellung von Bebauungsplänen etc.), Beschwerdemanagement in Mietangelegenheiten

 

Weitere Aufgabenfelder

Soziale Aktivitäten und soziale Infrastruktur

Feste und Feiern sind im Alltag eines Stadtteils wichtiger Bestandteil des Jahresablaufs, auch Aktivitäten wie das Frauenfrühstück und der Seniorinnen-Kaffee sind bereits seit längerer Zeit Anlaufstelle für ein gemütliches Miteinander im Stadtteil. Solche niederschwelligen Kulturangebote bieten Möglichkeit des Zusammentreffens und des Austauschs ohne institutionellen Rahmen, und eröffnen Chancen, mit anderen Bewohnern ganz natürlich in Kontakt zu treten.
Ebenso Beispiele: Kooperation mit Kirchengemeinden, Kindergärten und Institutionen bei Festen, Zusammenarbeit mit Südwind e. V. und dem Bürgerverein,  Seniorinnen-Kaffee, Mittagstisch für Senioren, interkulturelles Frauenfrühstück...

 

 

Gesundheitsförderung

Ansätze der stadtteilbezogenen Gesundheitsförderung werden in speziellen Angeboten für bestimmte Zielgruppen entwickelt und durchgeführt, die mit den üblichen mittelschichtorientierten Angeboten schwer erreicht werden können. Neue niederschwellige Angebote sollen Möglichkeiten bieten, durch direktes Erfahren neue Wege für eine gesündere Lebenshaltung zu erproben bzw. zu erlernen. Dabei sollen Ressourcen wie zum Beispiel Ärzte und Apotheken, Schulen, Kindergärten und Sportvereine zu einem Netzwerk der Gesundheitsförderung zusammengeführt werden. Neben dem offenen Kooperationenangebot "L.A.U.F.-Lebe Aktiv Und Fit" sind auch das interkulturelle Frauenfrühstück und das interkulturelle Kochbuchprojekt Bausteine im aktuellen Programm zur stadtteilbezogenen Gesundheitsförderung.

Beispiele: Kooperationsprojekt LAUF; Sportangebote wie Rückenschule und Nordic Walking; Prostata-Selbsthilfetreff, Verbreitung von Informationsmaterial zu relevaten Themen (z.B. Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen, Suchtgefahren); thematische Veranstaltungsangebote z. B. "Teenagermütter", Vermittlung von weiterführenden Beratungsangeboten...

 

Öffentlichkeitsarbeit, Image

Durch Öffentlichkeitsarbeit sollen einerseits Vorurteile und Informationslücken abgebaut und gleichzeitig Kommunikationsnetze und systematische Berichterstattung entwickelt werden. Diese Strategie führt zu neuen Impulsen bei der Beteiligung an der Stadtteilentwicklung. Realistische Perspektiven können hierüber diskutiert und Identifikationsmöglichkeiten mit den Quartieren geschaffen werden.

Zu einem gelungenen Öffentlichkeitsauftritt gehört ein zeitgemäßer Webauftritt ebenso, wie die Einführung moderner Kommunikationsformen in die tägliche Arbeit des Stadtteilmanagements. Alte Formen der Informationsvermittlung wie die Stadtteilzeitung müssen hinsichtlich Aufwand und Nutzen neu überdacht werden. Um damit nicht einzelne Bewohnergruppen wie zum Beispiel alte Menschen außer Acht zu lassen, müssen Wege gefunden werden, wie alle Bewohner des Quartiers adäquat erreicht werden können. Neben modernen Medien wie etwa das Internet wäre zum Beispiel auch ein Infoträger an zentraler Stelle denkbar.

Beispiele: Stadtteil-Newsletter, Facebook, Stadtteil-Blogroll www.soziale-stadt-bamberg.de

 

U16-Party

16.09.2017 | ja:ba

U16-Party

02.12.2017 | ja:ba

Wir sind zertifiziert für den Geltungsbereich Coaching von Einzelpersonen und Bedarfsgemeinschaften; Aktivierung, Stabilisierung und Beseitigung von Vermittlungshemmnissen.